Der Gedanke, den ich seit meiner Kindheit verborgen gehalten hatte – „Ich möchte ein Mädchen sein“ –, wurde mir von Shabi offenbart. Zwischen den Geschlechtern, männlich und weiblich, spürte die beinahe perfekte Shabi sowohl die Einsamkeit des Verlusts ihrer männlichen Gestalt als auch die Freude über die Geburt eines Mädchens. Hin- und hergerissen zwischen widersprüchlichen Gefühlen, bat ich sie um ein letztes Fotoshooting, voller Liebe zu ihr. Spielend in der Küstenlandschaft, unschuldig und niedlich, beim Genuss köstlichen Essens … Auf dieser Reise, nur wir beide, sah ich Shabi zum ersten Mal in ihrer natürlichsten Form. Bevor sie ihren Traum von der „Wiedergeburt als Frau“ verwirklichen konnte, unternahm Shabi, hin- und hergerissen zwischen Vorfreude und Angst und meinen Wünschen, einen Ausflug zu einer heißen Quelle – eine inszenierte Romanze.